Christopher Street Day

CSD Pforzheim

Warum braucht es einen CSD in Pforzheim?

Angesichts der politischen Entwicklungen und der wachsenden queerfeindlichen Stimmung in der Gesellschaft, ist es uns besonders wichtig, auch hier in unserer Stadt sichtbar zu sein und über die Rechte von queeren Menschen aufzuklären. Pforzheim gilt als einer der Städte, in der kaum queere Veranstaltungen stattfinden. Gerade der Christopher Street Day ist ein wichtiges politisches Zeichen und erinnert daran, dass queere Menschen auch einen Platz in Pforzheim haben. Nachdem wir beim ersten CSD 2023 gemeinsam viele Menschen erreicht und viel positive Resonanz erhalten haben, knüpfen wir auch in diesem Jahr daran an und machen queeres Leben auch in Pforzheim sichtbar.

Der CSD Pforzheim lebt von ehrenamtlicher Arbeit und ist eine nicht kommerzielle Veranstaltung. Für die vielen Stunden im Voraus, das Ideen sammeln, gemeinsam kreativ sein sowie die Mühe, Zeit und das Engagement am Tag des CSD, möchten wir uns bei jede*r helfenden Hand von Herzen bedanken. Genauso bei allen Besucher*innen, Künstler*innen, Ehrenamtlichen und den Aussteller*innen – danke dafür, dass ihr jedes Jahr den bunten Rahmen schafft, den Platz füllt und laut seid.

Nächster CSD in Pforzheim:

13. Juni 2026

SPOTLIGHT Pforzheim - Die ist ein Bild vom CSD - Es sind viele Menschen mit bunten Fahnen zu sehen.

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SPOTLIGHT Pforzheim - Die ist ein Bild vom Christopher Street Day in Pforzheim.

Warum ist der CSD Pforzheim politisch?

Seit einigen Jahren scheint es so, dass in einigen Städten zum CSD weniger demonstriert wird und der CSD mehr als große Party sowie als Werbeplattform für diverse politische wie auch kommerzielle Akteur*innen genutzt wird. Uns ist es ein großes Anliegen, dass der CSD in Pforzheim politisch bleibt und wir uns immer wieder bewusst an die Anfänge von Pride erinnern, denn Pride ist mehr als eine bunte Parade, mehr als Regenbogenflaggen, Glitzer und Konfetti. Pride ist Protest. Pride ist Erinnerung. Pride ist Widerstand. Die Wurzeln von Pride liegen in der politischen Rebellion gegen Unterdrückung – nicht in kommerziellen Werbekampagnen oder in Party-Atmosphäre. Und deshalb muss Pride immer antifaschistisch und immer politisch sein.

Pride ist nicht inklusiv, wenn es unpolitisch ist.

Ein unpolitischer CSD blendet aus, dass queere Menschen immer noch Diskriminierung erleben – je nach Hautfarbe, Herkunft, Klasse, Religion, Geschlecht oder Behinderung unterschiedlich stark. Wer Pride auf eine Party reduziert, verschweigt diese Realitäten – und macht die Bewegung angreifbar für rechte Unterwanderung und rainbowwashing durch Konzerne, die zwar Regenbogenlogos zeigen, aber queere Arbeiter*innen ausbeuten oder menschenfeindliche Politik unterstützen.

Organisiert von Spotlight Pforzheim e.V.

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