13. Juli 2026

Ausstellung „…this was never just a room…“

SPOTLIGHT Pforzheim - Ausstellung „This was never just a room ..."

„…this was never just a room…“

Räume sind nie nur Räume. Sie sind Orte der Begegnung, des Rückzugs, des Widerstands und der Selbstfindung.

Die Pride Week, der Pride Month und der CSD hier in Pforzheim mögen zwar vorbei sein, queeres Leben findet jedoch 365 Tage im Jahr statt. Deshalb freuen wir uns zu einem weiteren Event in Kooperation mit dem Kunstverein Pforzheim einladen zu dürfen. Die Ausstellung: „…this was never just a room…“ wird bis zum 13.09. im Kunstverein Pforzheim im Reuchlinhaus im Salon der Kulturen zu sehen sein.

Weltweit werden queeren Räume weniger. Ehemalige Safespaces der LGBTIQA+-Community fallen der Gentrifizierung zum Opfer. In unsicheren Zeiten sind Safe Spaces jedoch umso wichtiger. Deshalb möchten wir, im Salon der Kulturen des Kunstverein Pforzheims im Reuchlinhaus, zumindest für eine kurze Zeit, einen solchen Raum schaffen. Die Ausstellung verbindet die fotografischen Serien „Saving Smalltown Boy“ der Künstlerinnen Mira Turba und Lucia Lerchl mit Noahs Mixed-Media-Installation „Where is your head at?“ und eröffnet einen Dialog über queere Safe Spaces, Sichtbarkeit und Identität.
Die Fotografien zeigen ehemalige oder leerstehende queere Räume in Salzburg – Orte, die heute teilweise nicht mehr existieren, deren Spuren jedoch weiterhin in der queeren und politischen Geschichte der Stadt sichtbar bleiben.

Wenn wir mit unseren Gedanken die Türen in diese Räume öffnen, begegnen wir Portraits von Menschen, die sich in solchen Räumen jenseits normativer Vorstellungen von Geschlecht und Identität entfalten können. Mit diesen Bildern kommen wir nicht darum herum, die stereotypen Bilder, die wir von Männlichkeit haben, zu hinterfragen.

Erweitert wird die Ausstellung durch Noahs Installation „Where is your head at?“, die den Blick nach innen richtet und Fragen nach Queerness, Nichtbinarität und dem persönlichen Freiraum im eigenen Kopf verhandelt.
Wir möchten Sie herzliche einladen mit uns die Vernissage zu feiern, Erinnerungen an sichere Orte zu teilen und zumindest für eine kurze Zeit mit euch hier im Salon der Kulturen einen neuen Safe Space zu schaffen, in dem queer sein nicht bedeutet Freiheiten aufgeben zu müssen oder sich zu verstecken.

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